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Pränatal

Neulich sagte ich zu Felix (3,5 Jahre): „Da gab es Dich noch nicht“.

Und er fragte mich dann, wo er dann war, bevor es ihn gab. Ich wusste keine Antwort.

Wo ist „etwas“ mit eigener Persönlichkeit und dem sprichwörtlichen Selbstbewusstsein, bevor es existiert?

Ich denke oft über den Tod nach und finde eigentlich immer alle Aspekte daran sehr deprimierend, sowohl mein eigenen Tod als auch den Verlust von geliebten Menschen. Schon der Gedanke an einen potentiellen Verlust macht mich wahnsinnig.

Und dann werde ich nach der Zeit vor der Geburt gefragt.

Ich habe keine Erklärung dafür. Insofern ist für mich die Geburt irgendwie noch viel unbegreiflicher als der Tod.

Ende.

Keine Pointe, kein sinnvoller Schluss, nur nicht begreifbare Tatsachen. Ich freue mich, falls Ihr mir hier in den Kommentaren Erklärungen (gerne philosophische, ungerne theologische) geben könnt, wie ich meine Gedanken zu diesem Thema ordnen kann.

Unterwegs in Göppingen und im Stauferpark

Nachdem Felix und ich gestern schon im Wald im Stauferpark unterwegs waren, hat’s uns heute wieder nach Göppingen verschlagen.

Zunächst waren wir morgens daheim und die Kinder haben mit LEGO telefoniert.

Anschließend sind Felix und ich zum Bäcker gefahren. Zur Abwechslung mal zu einem anderen, nämlich dem „Mayers“ mit den 5 Millionen Überwachungskameras, der neben der Kreissparkasse in Göppingen ist.

Dort gibt’s auch einen schönen Brunnen.

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Nach der Schokomilch von Felix hat er noch etwas rumgeplanscht und dann sein mitgebrachtes Spielzeug (Motorrad) schön im Brunnen versenkt.

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Hier das Motorrad:

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Kollege Keim wollte es partout nicht mehr heraus holen, obwohl es zum Greifen nahe war. Nun gut, ich habe es auch nicht rausgeholt.

Dann sind wir ins Büro, im Businesshaus im Stauferpark Göppingen. Wie gewünscht in die Tiefgarage.

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Nach etwas YouTube-Schauen ging es dann spazieren. Zunächst auf die tolle Baustelle, die gerade vorm Haus entlang verläuft. Irgend welche Fernwärme-Rohre, von denen ich keine Ahnung habe, warum sie dort entlang verlaufen, wo doch eigentlich die Welt zu Ende ist.

Natürlich waren wir gut eingecremt mit Sonnencreme!

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Felix ist heldenmutig über eine Planke gelaufen. Erst vorsichtig und dann richtig sicher und selbstbewusst.

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Dann sind wir zu den vielen schönen Baumaschinen gegangen, die überall rumstehen.

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Weiter Richtung Schatten und Wald sind wir noch an einem leeren Tieflader vorbei gekommen. Felix wollte und durfte dann drauf.

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Im Wald gab’s viel zu entdecken. Bäume, Stöcke, Tiere, Pflanzen. All das, was für mich alltäglich und belanglos ist, ist für Felix faszinieren.

Das ist ein sehr schönes Gefühl für mich, dass mir das wieder bewusst gemacht wird, was es alles zu entdecken gibt.

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Irgendwann hatte Felix keine Lust mehr, und ich habe ihn auf die Schultern genommen.

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Und gegen Ende kamen wir dann an lecker Brombeersträuchern vorbei, bei denen schon einige Früchte reif waren.

Haben laut Felix hervorragend geschmeckt.

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Dann hat uns noch die Mama und die Ina im Büro besucht.

Für mich sind so Erlebnisse mit den Kindern fantastisch und schön. Und sie bringen mir ein Stück weit meine eigene, viel zu kurze Kindheit mit meinem Papa zurück.

Das ist traurig und schön zugleich.

— Uwe