Love the sinner, hate the sin
Antwort
Der Felix und der Uwe waren ganz spontan heute am gepflegten Sonntagmorgen im Stauferpark in Göppingen. Dort ist nämlich Uwes Büro und zufälligerweise 20 Meter davon entfernt fanden die so genannten „Märklintage“ (hey, ohne Deppenleerzeichen, hurra!) 2013 statt.
Das ist so eine Modellbahn-Ausstellung und -Verkaufsmesse und was weiß ich so.
Zum Glück gab’s in der Mitte zwischen den Hallen und Zelten einen Bereich, der ganz ohne Eintrittspreis zu besuchen war. Dort gab’s viele Kinderattraktionen, Rutschen, Häuser, Bobbycars, und so weiter. Auch natürlich Luftballons und Züge-Bemalen und andere Märklin-spezifische Dinge zum Anfixen der potentiellen Junkies von morgen.
Ganz ohne Oberlippenbart, Zigarette und Bauch ist Felix dann dort mit mir hin gegangen. Nachfolgend ein paar Impressionen.
Und am Ende haben wir sogar noch den lieben Opa Michael getroffen. Coole Sache, in 2 Jahren beim nächsten Mal Märklintage kommen wir bestimmt auch wieder!
(Uwe)
Felix hat Freude:
Der Schreiner, der neue Türen macht, bestimmt auch.
Do you remember?
Damals, als ich von morgens bis abends arbeiten konnte, daheim alles rum liegen lassen durfte, nicht sonderlich auf mein Äußeres achten musste, zu jeder Tages- und Nachtzeit mit meinen (wenigen) Freunden um die Häuser ziehen konnte, Sport gemacht habe, wann immer es mir gerade in den Sinn kam, und nur mir selbst Rechenschaft schuldig war.
Vorbei seit 2008. Da trat Hündin Jara in mein Leben.
Damals, als ich machen konnte, wonach mir war, meinen Spaß haben konnte und nur dafür sorgen musste, dass ich regelmäßig den Hund fütterte und mir ihr zum Hundetraining und Gassi ging.
Vorbei seit 2009. Da trat sie, Jana, in mein Leben.
Damals, als ich tagsüber machen konnte, was ich wollte, in meiner Wohnung nur 1 mal die Woche aufräumen musste, mir aussuchen konnte, wo ich nachts schlief, und ansonsten all die Dinge machen konnte, die ein Mann eben so macht oder eben auch nicht, wann immer mir danach war.
Vorbei seit 2010. Da zog Jana zu mir.
Damals, als wir unseren Tagesablauf frei gestalten konnten, tagsüber und nachts viel arbeiten durften, viel lauten und leisen Spaß miteinander hatten, oft unterwegs waren und nur dafür sorgen mussten, dass die (inzwischen 3) Hunde was zu essen, Spaß, Auslauf und Gassi hatten.
Vorbei seit 2012. Da trat Felix in unser Leben.
Nun sind wir eingespannter denn je, des öfteren auch unentspannter denn je, und gewöhnen uns so langsam daran, dass viel mehr Verantwortung und viel weniger eigene Freizeit anscheinend durchaus mit einem angenehmen Leben zu vereinbaren ist.
Ja, so war das damals.
Ob ich all dem hinterher trauere? Manchmal. Ob ich es wieder so machen würde? Mit 100%-iger Sicherheit!
Ich liebe meine Familie und empfinde jede Anstrengung und vermeintliche Einschränkung als einen weiteren, positiven Entwicklungsschritt für mich und meine Umgebung, bei dem ich wieder ganz neue Aspekte und Sichtweisen an mir erkenne.
Let the journey continue!
(Uwe)
Heieiei, jeden Tag warte ich darauf, dass es endlich los geht. Die alles entscheidende, einzigartige und von immenser Bedeutung stehende Frage brennt mir auf, untern und neben den Nägeln, treibt mich um und lässt mich schlaflos im Bett liegen. Diese Frage, bei der mich Partnerin Jana jedes mal für verrückt hält, dass ich sie mir (und ihr) schon wieder stelle, und doch genau weiß, dass es keine Antwort gibt. Diese Frage, die mich das Kind vorwärts, rückwärts, seitwärts und kopfüber in allen möglichen Positionen und Haltungen durchs Leben tragen lässt, gerne auch mal über die Schulter gelegt, und im Endeffekt trotzdem keine Antwort erfahren lässt. Diese Frage also, ob deren Beantwortung ich das Kind anpuste, zum Lachen bringe, ihn anspreche, vorsinge, lache, heule, schweige, nur um ihr vielleicht doch ein Stück näher zu kommen.
Diese eine Frage also, die sich vermutlich schon Millionen Menschen vor mir gestellt haben, und die erst dann zu beantworten ist, wenn es geschehen ist:
Wann spricht mein Sohn sein erstes verständliches Wort?
Diese Frage treibt mich so was von um! Und vor allem, ob es iPhone, Papa oder Mama sein wird.
So, jetzt muss ich auch gleich wieder Schluss machen und zurück vors Kinderzimmer um zu lauschen, ob er vielleicht im Schlaf was spricht.
Tipp für das nächste T-Shirt für Felix:

Während Frau und Kind in Schweden weilen, ein wenig Kurzweile hier im Blog.

Schöne Hitze wünsche ich Euch!
Die Mama Jana hat dieses Wochenende Samstag und Sonntag in der weltbesten Tierklinik der Welt als weltbeste Tierärztin der Welt weltmeisterlich Tiere gerettet und Besitzer betreut.
Deshalb haben Sohn Felix und Papa Uwe die Gunst der Stunde genutzt und sind in aller Herrfliegendesspaghettimonster-Frühe raus aufs Feld.
Zunächst war Felix so:

Und als er dann erfahren hat, dass wir raus aufs Feld gehen, war er gleich so:

Und als er dann endlich in „Freiheit“ war, hat er sich mächtig gefreut. Weltmeisterlich, sozusagen:

Beulenzahl heute: 2.
Erster Schnappschuss vom Gefährt, das schon der Papa erfolgreich benutzt hat:

Das ist halt eine Qualität, die es heutzutage gar nicht mehr gibt! Dank an die Mama für den Schnappschuss.
Nachdem ich jetzt tatsächlich Sand in Tüten gekauft habe (irre, oder?!), und zwar 300 kg für 8 Cent pro kg, also insgesamt 24 Euro, ging es heute los mit dem ersten Mal im eigenen Sandkasten für Felix.
Also Liebe auf den ersten Knirsch war es wohl eher nicht, Felix hat sich nach wie vor lieber Steine in den Mund gesteckt und gelutscht. Ich glaube, mit der Zeit wird er Gefallen an der Sache finden.
Zur Not machen wir halt ein Katzenklo für die Nachbarkatzen aus dem Sandkasten.
Nachfolgend einige Impressionen im Bild.
Fotografiert habe ich alles mit meinem schönen iPhone 4S.
Die blaue Muschel ist übrigens nur ein provisorischer Test, es gibt auch noch einen „richtigen“ Sandkasten so zum Zusammenstecken und so.