Ente füttern
Auf dem Gelände des Barockschlosses Ludwigsburg gibt es einen Märchengarten für die Kinder, in dem verschiedene Märchen von den Gebrüdern Grimm, Tausend und einer Nacht, Wilhelm Busch, Pinocchio u.a. mit old-school-animierten Puppen in Szenen dargestellt werden. Dafür war Felix vielleicht noch ein wenig jung, aber die Boots- und Eisenbahnfahrt und der Abschließende Ritt auf den Karussellpferd war ganz nach seinem Geschmack.
Hey, ich bin interviewt worden von „Mami & Papi“, die sich auch auf dem unendlichen Markt der Familienseiten im Internet und am Zeitungskiosk behaupten wollen. Es ging, Überraschung, ums Impfen:
„Warum empfehlen Sie Impfungen?
Kinderdok: In der heutigen Medizin gelten Impfstoffe als eine der am besten untersuchten Medikamente, sie werden regelmäßig überprüft und von schädlichen Inhaltsstoffen befreit, wir haben in den heutigen Impfstoffen nur noch einen Bruchteil der Konservierungsmittel und Allergene wie noch vor zehn Jahren.
Das senkte die Nebenwirkungsrate, was man auch in der Praxis merkt. Die heutigen Kombinationsimpfstoffe (6x, auch zusammen mit Pneumokokken) haben zu einer klaren Verbesserung der Verträglichkeit geführt. Heutezutage kann man die Kinder pro Jahr, die etwas mehr Nebenwirkungen haben, an einer Hand abzählen. Einen Impfschaden habe ich seit 12 Jahren nicht erlebt, was aber auch der Statistik entspricht…“
Am Sonntag war full house bei den Keims. Am Sonntag war Geburtstag (ok, ein etwas nach hinten verlegter). Am Sonntag kam Ina heim. Am Sonntag kam die Schwester aus Australien auch mal wieder. Und. Am Sonntag waren lauter liebe Leute da 🙂
Praktischerweise hatten die Geburtstagsgeschenke einen doppelten Effekt, denn es schien als hätte Ina viele tolle Sachen für den großen Bruder mitgebracht. Das Wetter war bestens, wie die Laune aller auch und der kleine Keim war den ganzen Tag voll fit bis in den Abend hinein.
Sleeping beauty.
Da Ina wohl leider das WPW-Syndrom hat, werde ich hier auf dieser Seite mal Ressourcen sammeln, die ggf. helfen.
Ich werde das im Laufe der Zeit erweitern und freue mich auch über Eure Rückmeldungen, Tipps und Erfahrungsberichte. Insgesamt eine ärgerliche Sache, vom Gefühl her jedoch gut in den Griff zu kriegen und mit 2-3 Jahren auch dauerhaft durch Katheter-Minimal-Invasiv-Operation zu beseitigen. Wir freuen uns über Ina und sind irgendwie trotzdem auch traurig und erschöpft. Oh, und Ihr dürft diesen Beitrag hier gerne auch weiterempfehlen, verlinken und teilen 🙂 Und um’s mit Spreeblick zu sagen:

Vielleicht die schönste und aufmunternste Gratulation zur Ina.
Hier mal für uns selbst zur Dokumentation und späteren Erinnerung eine kurze Chronik zur Nachverfolgung.
Eigentlich…, ja eigentlich wollten wir heute zum CTG und zur regulären Untersuchung ins Klinikum Esslingen. Und dann kam alles ganz anders:
Stark erhöhter Herzschlag beim CTG und Ultraschall, hat die Ärzte dazu veranlasst, gleich einen Kaiserschnitt anzuberaumen. Und hier ist das Ergebnis:
Die Ursache für das Herzrasen ist wohl das so genannte WPW-Syndrom, deshalb ist sie jetzt mal für eine Woche mit Medikamenten auf der Säuglings-Intensivstation in Esslingen. Laut Ärzten könnten Medikamente und Aufwachsen dafür sorgen, dass das komplett wieder weg geht, alternativ müsse man ggf. im Alter von 2 Jahren mit einem Katheter am Herz die Stelle veröden.
Naja, nicht perfekt alles und trotzdem freuen wir uns sehr über und auf unsere Tochter!
Felix kann mit seinen 2 Jahren schon Englisch:
Nobody/no one, wurscht!