Time flies

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Kaum auf der Welt und schwupp schon ist der Bub vier Wochen. Gestern war wieder eine Gewichtskontrolle und der junge Mann nähert sich in Riesenschritten der 5-Kilogramm-Marke. Ich hoffe mal, dass wir den, dank Oma Hildegard, großen Windelvorrat (Größe bis 6 kg) noch verbrauchen können bevor das Popöchen zu viel  Speck angesetzt hat.

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Zur Erinnerung – hier ganz frisch an der Luft.

(Jana)

Klinikum Esslingen

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Uwe und ich haben uns im Vorfeld meiner Schwangerschaft natürlich einige Gedanken gemacht, da die Gefahr bestand, dass diese nicht ganz ohne Komplikationen zu bewältigen sein könnte. Es wurde die Uniklinik in Tübingen mit einbezogen, natürlich meine Frauenärztin und das  30 km entfernt gelegene Klinikum in Esslingen, obwohl auch Göppingen über eine Klinik verfügt.

Und die Wahl erwies sich als goldrichtig! Bereits bei den Voruntersuchungen fühlte ich mich gut beraten und aufgehoben und das setzte sich auch mit und nach der Entbindung fort. Da sich die Geburt von Anfang bis zum Ende nun über einige Stunden hinzog, kamen wir in den Genuss aller drei Schichten im Kreißsaal und jede der Hebammen war super! Am spassigsten war es allerdings nachdem ich eine PDA (Schmerzen einfach weg Smiley) bekommen hatte, wir als einziges Paar die Nacht im Kreißsaal verbrachten und sich alle nur um uns kümmerten, wir mit diversen Ärzten (Assistenten, Oberärzten, mehreren Anästhesisten) nette Plaudereien hatten, u.a. über die Kaninchen des Oberarztes Zwinkerndes Smiley. Aber sie zeigten sich auch ein wenig enttäuscht, als sie mir mitteilten, dass doch einen Kaiserschnitt notwendig wird, da ich die natürliche Geburtsvariante angestrebt hatte. Selbst während der OP war aber die Stimmung weiterhin sehr positiv.

Das Ganze setzte sich auf der Station fort. Alle waren sehr nett, zuvorkommend und kümmerten sich liebevoll um die Babies. Leider besteht die halbe Station aus einer Baustelle, die direkt an unser Zimmer grenzte und teilweise sehr viel Lärm verursachte. Der Wunsch meiner Bettnachbarin und mir nach einem ruhigeren Zimmer wurde trotz knapper Räumlichkeiten erfüllt und auch die später bei uns im Zimmer untergebrachte kettenrauchende frischgebackene Mutter wurde auf unseren Wunsch hin verlegt. Dabei spielte es für uns keine Rolle, dass wir Nichtraucher sind, sondern dass schon Passivrauchen und der an der Kleidung haftende Rauch problematisch in Bezug auf den plötzlichen Kindstod sind (der Vortrag darüber fand komischerweise am gleichen Tag statt).

Die Nächte verbrachten Felix und ich zum Großteil im Stillzimmer der Station mit Gesellschaft der Nachtschwestern bei netten Unterhaltungen (es war auch Kundschaft aus der Tierklinik darunter), wobei jede der Schwester einen Säugling entweder im Arm oder quer auf dem Bauch liegen hatten, damit diese zur Ruhe kommen und die Mütter auch etwas Schlaf bekamen.

Vielen Dank an alle Ärzte, Hebammen und Schwestern vom Kreißsaal und Entbindungsstation – wenn, dann kommen wir wieder zu Euch! :-)

Zugabe

Wegen dem großen Erfolg des Schwangerschaftstagebuchs, hier nun ein Versuch, das ggf. fortzuführen, jetzt da unser Felix da ist.

In diesem Sinne hier in loser Folge die Erlebnisse einer Familie mit 3 Hunden, 2 Erwachsenen, 1 Kind und bald einer spießigen Doppelhaushälfte in Eislingen-Süd.

Ich vermute mal, es wird uns viel Spannendes und Unerwartetes passieren, sicherlich werden wir viel Neues lernen, so völlig ohne Vorwissen (Uwe) mit einem Kind.

Mögen die Spiele beginnen!